Weit über 100 Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund konnten im vergangenen Jahr an Orientierungs- und Einstiegsqualifikationen in die Berufsfelder der Sozial- und Gesundheitswirtschaft teilnehmen. In Kaiserlautern, Bad Kreuznach und Koblenz / Neuwied /Mayen sorgten Angebote für berufliche Perspektiven. Die Mehrheit möchte sich in diesen Berufsfeldern weiterbilden. Ein Drittel konnte bereits eine Arbeit oder Ausbildung aufnehmen.

Der LIGA-Vorsitzende Andreas Zels zog damit eine erste positive Bilanz. Dem schloss sich Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) an und sagte zu, die Koordinierungsstelle auf Landesebene bis Februar 2020 weiter zu fördern. Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit In Rheinland-Pfalz / Saarland würdigte die guten Ansätze und reflektierte die allgemeine Situation. Oftmals ist die duale Ausbildung nicht bekannt. Und die berufliche Integration braucht neben fachlichen und sprachlichen Kompetenzen eine stärkere Begleitung im Arbeitsprozess.

„Sprache und interkulturelle Kompetenz als Schlüssel für gelingende Arbeitsmarktintegration“

Unter diesem Titel moderierte Dr. Ralf Sänger vom IQ-Netzwerk Rheinland-Pfalz den Fachtag und konnte zwei Vortragende, Ute Köhler aus Hamburg von der Fachstelle berufsbezogenes Deutsch des IQ Netzwerkes und Doris Hormel aus Mainz von ARBEIT & LEBEN gGmbH ebenfalls aus dem IQ-Netzwerk / Projekt IKKÖ, begrüßen.

Vortrag 1 Sprache als Schlüssel gelingender Arbeitsmarktintegration – Herausforderungen und Chancen (PDF hier laden)

Vortrag 2 Die Bedeutung von Interkultureller Orientierung und betrieblichem Mentoring in Organisationen und ihren Teams (PDF hier laden)

Die Pressemitteilung zu dieser Fachtagung.